Ein verwunschenes Grundstück hinter der alten Kirche. Wenn die Sonne untergeht, dann tut sie das hinter der Silouette von Ramaceto und Abbazia. Man kann dort Urlaub machen oder vielleicht kann man es bald kaufen, wer weiß? Ein sehr schöner Ort zum Abschalten.
Am Abend erfahren wir, dass es tatsächlich Wölfe gibt. Die Chance einen zu sehen, ist aber sehr gering. Es ist ein herrliches Tal, das Val Cichero. Da müssen wir nochmal hin.
Also, das oben ist Moneglia, ganz unten Riva mit der Werft und dazwischen Bilder von der Wanderung. Man kann die Bilder nachträglich nicht mehr verschieben, deshalb geht hier alles rückwärts ... Aus dem Wanderbuch wissen wir, dass es 2004 einen verhehrenden Waldbrand gab, man sieht die Baumstümpfe noch, inzwischen nicht mehr verkohlt, sondern ausgeblichen. Im Sommer ist es für diese Wanderung sicher zu heiß, es gibt keinen Schatten. Baumheide duftet nicht, habe ich festgestellt.
Als allererstes werden die zwei Umzügler aus ihrer Hülle befreit: der Olivenbaum, der bisher nur Balinger und Tübinger Luft kennt und dein Zistus, Sy. Die beiden sind schon sehr mitgenommen. Hoffen wir, dass ihnen der neue Standort gefällt. Wir können erst wieder im Juli gießen ... Der Oleander sieht ja sehr gut aus, er treibt und hat keine Blätter verloren übern Winter.
Der Sternenhimmel war faszinierend. Venus und Jupiter ganz nah beisammen. So viele Sterne und so hell wie wir das hier nie sehen. Am nächsten Morgen sind wir den Höhenweg in Richtung Meer nach S. Apollinare gegangen. Von dort aus sieht man die Küste sehr schön, rechter Hand bis Genua und zur linken die Halbinsel von Portofino.